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Bunte Liste Bad Salzuflen
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Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 14:18 Uhr |
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Von Matthias Obenhaus
Entgegen der Aussage in der LZ „Sportausschuss will Bega-Bad-Geld retten“ und entgegen der Schönrederei des Ausschussvorsitzenden Manfred Hiltergerke habe der Sportausschuss sich keineswegs dafür ausgesprochen, die vorgesehene halbe Million (mittlerweile sind es bereits 560 000 Euro „netto“, wie Fachdienstleiter Dietmar Wohlan gleich mehrfach betonte) unbedingt in das inzwischen aussichtslose, weil viel zu teure, Neubauprojekt „Begabad“ zu stecken. Tatsächlich sei weder im öffentlichen noch im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ein entsprechender Beschluss hierüber herbeigeführt worden. „Ich würde es wissen, wenn darüber abgestimmt worden wäre“, so BLBS-Fraktionschef Matthias Obenhaus.
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Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 14:00 Uhr |
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Von Matthias Obenhaus
Nach einer kurzen Periode scheinbarer Ruhe ("Luftholen" nannte das der Kämmerer) ging in der jüngsten Sitzung es Stadtrates der Ausverkauf von Bad Salzufler Einrichtungen weiter. Ohne wirkliche (zeitliche) Not entschieden SPD und CDU gegen den Widerstand aller anderen Ratsvertreter/innen und gegen den Willen mehrerer Hundert Eltern aus dem Ortsteil, die Grundschule in Retzen dicht zu machen.
"Ballast über Bord werfen" nennt man das wohl, wenn man der Ideologie der Kaputtsparer verhaftet ist. Hier ein Museum, da eine Schwimmhalle, dort eine Seniorenberatungsstelle (!!!) und jetzt mal wieder eine Schule. Den Genossinnen und Genossen in Düsseldorf mit ihrem Slogan "Kurze Beine, kurze Wege" muss es die Schamröte ins Gesicht treiben, wenn sie wüßten, was Böger & Co hier so treiben.
Und demnächst? Kürzungen über Kürzungen bei Institutionen, denen das Wasser schon Unterlippe-Oberkante steht, deren Leistungen die Stadt jedoch dringend braucht, weil zahlreiche Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge bereits auf Vereine, Verbände oder schlicht auf Privatinitiativen abgewälzt wurden.
Aber 500 000 Euro für ein neues Begabad-Entree sind plötzlich vorhanden. Und die Staatsbad GmbH darf weiterhin das "Schwarze Loch" im Haushaltsuniversum spielen.
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Montag, den 28. November 2011 um 14:52 Uhr |
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Von Matthias Obenhaus
Mit fassungslosem Staunen mag derjenige reagiert haben, der die jüngste Sitzung des Sozialausschusses verfolgt hat. Zwei Themen - die Übernahme der Eigenanteilskosten bei Projekten des awb und die weitere Grundfinanzierung des Sozialen Mittagstisches standen auf der Tagesordnung. Und beide wurden quasi vom Tisch gewischt.
Wer, wie die Stadt Bad Salzuflen, kommunale Aufgaben in Richtung "Freier Träger" verlagert und damit Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge quasi privatisiert, muss wenigstens dafür Sorgen, dass die "privaten Vereine" nicht auch noch auf den Kosten sitzen bleiben. In genauso so eine Situation gerät der awb, da man ihm für 2012 weiter die Zuschüsse streichen will. Darüber kann man sich politisch trefflich auseinandersetzen - indes es kam gar nicht so weit. CDU und SPD bemängelten, dass der Geschäftsführer des awb nicht Gast des Ausschusses sei und daher keine Erläuterungen abgeben könne. Allerdings: Er war von der Verwaltung auch gar nicht eingeladen worden, sondern nahm zeitgleich einen anderen Termin wahr.
Und außerdem habe man gar keine Grundlagen für andere Entscheidungen als die im Rahmen des HSK beschlossene Kürzungen, maulten die Vertreter der "Sparkoalition". Auch diese lagen der Sozialverwaltung seit Wochen vor, wie eingeräumt werden musste, nur den Mitgliedern des Fachausschusses waren sie vorenthalten worden. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Es kam, wie es kommen musste: der Antrag wurde abgesetzt.
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Dienstag, den 05. Juli 2011 um 09:59 Uhr |
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Von Adolf Oord

Erst einmal die gute Nachricht: Die Grundschule Retzen hat nicht nur 18 Anmeldungen, sondern 21, entgegen allen Voraussagen.
Meiner Ansicht nach sind die Argumente der BUNTEN LISTE in der Öffentlichkeit nicht richtig dargestellt worden. Eine Diskussion, wie schlecht oder gut ein Unterricht ist, wenn Schulen nur die notwendigsten Unterrichtsstunden wegen der entsprechenden Stellenzuweisungen erteilen kann, wollen wir uns eigentlich nicht antun. Nur eines muss auch gesagt werden, nämlich dass die Schwierigkeiten auch dann auftreten, wenn 36 Anmeldungen an einer Schule vorhanden sind - dann muss man nämlich zwei 18er-Klassen errichten, also fällt auch hier der Zusatzunterricht wie AG’s etc. aus. Der BLBS-Zwischenruf, dass 36 gleich zweimal 18 seien, wurde natürlich sofort gerügt.
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