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Mit Ziege und Kaninchen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 13. Juli 2010 um 12:09 Uhr

Der AK Gesundheit wurde vor dem Eingangsbereich des Alten- und Pflegeheimes „Zum Bergfrieden“ von der Heimleitung Frau Linnemann-Kühnel sehr nett begrüßt. Von dort wurden wir in Ihr Büro geführt wo auch unser sehr nettes Gespräch geführt wurde. Nach dem Gespräch fand noch ein Rundgang durch das gesamte Haus und dem schön angelegten Garten statt.

Ganz stolz zeigte uns Frau Linnemann-Kühnel die Ziege in ihrem Gehege. Auch befinden sich noch 2 Kaninchen auf dem Gelände, diese haben aber erst vor ein paar Tagen Einzug gehalten. Hinter dem Haus befindet sich noch eine Terrasse, auf der man etwas geschützter sitzen kann, aber es wird immer wieder die vordere Terrasse von den Bewohnern zum verweilen gewünscht, da von dort die Sicht viel besser zur Straße und zum Parkplatz ist.

In dem Haus, das 1962 erbaut wurde, leben 34 Bewohner in 20 Zimmern, die zum Teil ein eigenes Bad besitzen. Es ist ein sehr familiär geführtes Haus, das mehr den Eindruck wie eine Pension hat. Es soll schon Ausflügler gegeben haben, die auf der Terrasse saßen und das Pflegepersonal fragten wann denn Bedienung käme, denn sie würden gerne eine Tasse Kaffee trinken und vielleicht ein Stück Kuchen essen.
Im Jahre 2004 wurde das Haus erweitert, modernisiert und es wurde neu übernommen.
Es wohnen dort 34 ältere Menschen, die zum Teil noch selbständig sind, davon 1 Ehepaar.  Sie werden von 32 Teilzeitkräften in der Pflege unterstützt wenn Hilfe nötig ist. Eines der Ziele in dem Haus ist die aktivierende Pflege, die verhindern soll, daß ein weiterer körperlicher Abbau stattfindet. Es sollen aber auch vorhandenen Fähigkeiten erhalten und gefördert werden. Deshalb wird sie soziale Betreuung so groß geschrieben. Es finden jeden Tag vormittags und nachmittags Angebote wie z. B. Sitztanz, Kochen, Gedächtnistraining und vieles mehr statt.

Das Frühstück und das Abendessen wird für die Bewohner in der hauseigenen Küche zubereitet. Das Mittagessen wird von einem Menü-Service geliefert. Samstags wird nach den Wünschen und unter Mithilfe der Einwohner Eintopf zubereitet.

Für die soziale Betreuung wurde eine Physiotherapeutin eingestellt, die Gruppen- und Einzeltherapie für die Bewohner anbietet. Auch kommen einige Ehrenamtliche ins Haus, die z. B. mit den Bewohnern Skat spielen oder sich um den Garten mit einigen Bewohnern „kümmern“

Die Bewohner kommen aus dem Einzugsgebiet Ehrsen-Breden, Retzen und zum Teil auch aus dem Stadt- gebiet. Das Haus liegt sehr ländlich.

Frau Linnemann-Kühnel bemängelte, dass ein Förderverein fehle, da sie ein privates Heim seien, und dass der Fahrplan an der Bushaltestelle sehr unleserlich und verschmutzt, die Haltestelle klein und nicht barrierefrei sei.